50. Wallfahrt nach Buggenhofen – mit großem Zuspruch

Am Samstag, 11. Juli 2026 pilgerten zum 50. Male seit der Wiederbelebung der Wallfahrt durch Josef Melzer, Mitglieder der Kolpingsfamilie und zahlreiche Gläubige aus Wemding und den verschiedenen Pfarreien der Umgebung nach Buggenhofen. Pünktlich zum Glockenschlag um 4 Uhr morgens starteten die Wallfahrer am Marienbrunnen auf dem Wemdinger Marktplatz zu dieser eindrucksvollen Fußwallfahrt.

Zu Beginn, die kleine Sichel des abnehmenden Mondes leuchtete am dunklen Nachthimmel, starteten die Wemdinger mit einer kleinen Gruppe von 6 Personen mit noch fast kühlen Temperaturen. Aber bereits an der Wegkreuzung zum Stadelmüller Weg fanden sich noch 11 Wallfahrer ein. Nach dem kurzen Impuls für den Tag begannen die Wallfahrer den „Freudenreichen Rosenkranz“ zu beteten. Schon kurz nach dem Sonnenaufgang wärmten die Sonnenstrahlen die Pilger auf und warfen lange Schatten in die Kornfelder. Flotten Schrittes ging es einen weiteren Rosenkranz betend über Bühl nach Heroldingen und weiter quer durchs Ries nach Großsorheim. Kurz vor 7.30 Uhr war die Raststation in einer Waldlichtung bei Eisbrunn erreicht.

Auch auf dem weiteren Weg trug Reinhold Seefried zu jedem Rosenkranzgeheimnis einführende Worte vor. Auf der letzten Etappe von Thurneck nach Buggenhofen beteten die Gläubigen den „Trostreichen Rosenkranz“ und sangen zwischen den einzelnen Geheimnissen die „Mutter Gottesrufe“.

Um 7.30 Uhr starteten auch 17 Radwallfahrer am Kolpingheim mit dem Ziel Buggenhofen. Sie begannen am Kreuz mit einer kurzen Statio. Pünktlich vor Buggenhofen waren die Fußwallfahrer eingeholt und in einer langen Prozession zogen die rund 50 Gläubigen in den Marienwallfahrtsort ein.

Beide Gruppen stellten sich noch vor dem Gottesdienst zum Erinnerungsfoto im Altarbereich auf.

Nun feierten die Wallfahrer mit Vikar Rainer Herteis einen Mariengottesdienst mit dem Thema: „Maria die Freude der Menschen“ in der wunderschönen Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Buggenhofen, musikalisch unterstützt durch Maier Rita und Erwin und Hasmüller Hans. Er erläuterte drei Punkte vom immer frohen Franz von Assisi, dessen 800. Todestag dieses Jahr gefeiert wird. Freude war das große Thema von Franz von Assisi. Er liebte alle Tiere, aber auch Sonne Mond und Sterne. Vor allem aber nannte er den Glauben eine große Gemeinschaft und das Miteinander der Glaubenden. Dabei wies er die Wallfahrer darauf hin, das nächstes Wochenende die Kolpingsfamilie ihr Sommerfest hat.

Nach dem Gottesdienst ging es für die Fuß- und Radwallfahrer über den eindrucksvollen Stationenweg nach Bissingen zur Einkehr.

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