Erste Maiandacht mit Lichterprozession

Bei schönstem Frühlingswetter gestaltete die Kolpingsfamilie am Freitag, 1. Mai 2026, die erste feierliche Maiandacht am Marktbrunnen mit der Statue von der Madonna auf der Weltkugel als Mittelpunkt.

Viele Gläubige haben sich zur ersten Maiandacht auf dem Marktplatz eingefunden, mit den Kerzen für die anschließende Lichterprozession in den Händen.

Nach dem Einzug des kirchlichen Dienstes und der Beginn der Andacht führte Ursula Seefried in das Thema der Maiandacht ein: „Er hat unseren Namen in seine Hand geschrieben“. Zu jedem, den wir beim Namen nennen, haben wir eine enge Beziehung. Gott ruft uns alle beim Namen und hat sie auch in seine Hand gezeichnet. Er hat versprochen, immer unseren Lebensweg zu begleiten, er ist da und wir sind nie allein.

Die Bläsergruppe der Stadtkapelle Wemding unter Leitung von Peter Million verlieh der Andacht eine besondere Feierlichkeit. In seiner Predigt führte Pfarrer Wolfgang Gebert aus, dass wir alle ein kleines, flackerndes Licht in die Welt tragen, die in ihrer Dunkelheit jedes Vertrauen auf Gottes Wirken braucht. Bei den derzeit bestehenden Kriegen und Krisen in der Welt, aber auch in der oft schwierigen Arbeits- und Wirtschaftswelt sind wir auf das Vertrauen angewiesen, dass Gott uns sicher führt und leitet. In der Lesung (vorgetragen von Helene Seefried) spricht Jesaja, dass Gott unser Retter ist, er hat uns erlöst und sein sind wir.

Nach der Anrufung im Gebet (durch Anna-Lena Dinkelmeier) wurde in den Fürbitten (vorgebetet von Resi Rösch) die Menschen in Krieg und Verfolgung, Heimatlosigkeit aber auch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens vor Gott getragen.

Nach dem gemeinsamen Vaterunser wurden die Kerzen entzündet und die Lichterprozession durch die Altstadt begonnen. Dabei wurde der glorreiche Rosenkranz durch Roland Hoinle gebetet und die Lauretanische Litanei gesungen. Auch die Mutter Gottes Rufe erklangen auf dem Rückweg zum Marktplatz.

Noch einmal wurde die Stadt, das Land aber auch jeder Einzelne der Muttergottes anvertraut mit dem gemeinsam gesprochenen Gebet zu Maria.

Dann bedankte sich Pfarrer Wolfgang Gebert bei allen Beteiligten, wie der Stadtkapelle, den Vorbetern, der Freiwilligen Feuerwehr, der Kolpingsfamilie und dem Frauenbund mit ihren Fahnen. Abschließend spendete er den Segen und danach wurde noch das Abendlied gesungen.

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